Arbeitssieg am Freitag in Mannheim

Die vierte Mannschaft des TTV Leutershausen hat sich bei der DJK St. Hildegard/Lindenhof einen knappen, aber verdienten Auswärtssieg erarbeitet. Schon die Anreise hielt eine kleine Besonderheit bereit. Nach einiger Suche fanden die Heisemer schließlich die außergewöhnliche Spielstätte im Gemeindesaal in Mannheim-Käfertal.

Für den TTV gingen Paul Pfisterer, Martin Kawohl, Kurt Bess und Jochen Kellner an die Tische. Kellner rückte dabei als Ersatz für Stammspieler Reiner Kolb in die Mannschaft. In den Doppeln entwickelte sich direkt ein enges Duell. Das routinierte Stammdoppel Pfisterer/Bess bekam es mit dem Spitzendoppel der Gastgeber zu tun und musste sich nach mehreren umkämpften Sätzen geschlagen geben. Kawohl/Kellner, die bereits in der vergangenen Runde mehrfach erfolgreich zusammenspielten, machten es ebenfalls spannend. Nach vier engen Sätzen setzten sie sich im letzten Durchgang mit 11:7 durch und sorgten für den 1:1-Ausgleich.

Martin Kawohl hatte es in den Einzeln zunächst mit dem Mannheimer Spitzenspieler Kiefer zu tun, der mit 1467 Q-TTR-Punkten antrat. Mehr als ein Satzgewinn war für den Heisemer dabei nicht drin. In seinem zweiten Einzel lief es deutlich besser, hier setzte sich Kawohl nach vier Sätzen durch. Auch Paul Pfisterer steuerte einen Punkt bei. Sein erstes Einzel gewann er in vier Sätzen, gegen Kiefer musste er sich anschließend jedoch ebenfalls geschlagen geben.

Im hinteren Paarkreuz bekam es Kurt Bess zunächst mit Rihm zu tun und unterlag nach vier engen Sätzen. Gegen Piehl zeigte Bess dann jedoch eine starke Reaktion und entschied die Partie deutlich für den TTV. Besonders wertvoll war an diesem Abend die Leistung von Ersatzmann Jochen Kellner. Sein erstes Einzel gewann er souverän in drei Sätzen. Im letzten Spiel des Abends ging es dann um Sieg oder Unentschieden. Wie so häufig an diesem Abend musste die Entscheidung über vier Sätze fallen – und Kellner behielt die Nerven. Mit seinem zweiten Einzelsieg sicherte er der Vierten den umjubelten Gesamterfolg.

Entsprechend groß war die Freude bei den Heisemern, dass der knappe Arbeitssieg trotz Ersatzstellung aus der fünften Mannschaft gelungen war. Auch nach dem letzten Ballwechsel hatte der Abend noch einiges zu bieten. Zunächst freuten sich alle über eine warme Dusche in Mannheim – ein nicht ganz unwichtiges Detail, nachdem die Duschen in der Alten Turnhalle in Hirschberg seit Monaten nur kaltes Wasser liefern.

Frisch geduscht ging es anschließend noch ins Gasthaus zur Bergstraße in Leutershausen. Dort traf die Vierte auf die Spieler der fünften Mannschaft, die sich an diesem Abend ebenfalls einen Punkt erkämpft hatten. Bei dem einen oder anderen Getränk wurde noch bis spät in die Nacht über die vergangenen Spiele, vergebene Chancen und kommende Aufgaben gefachsimpelt.